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peter

Peter Hook

1965 geb. in Mannheim
1982 Schreinerlehre
1987 Regie Assistent
1988 Theater Bühnenbildbau
1990 Umzug nach Berlin
1991 Umzug nach Seattle
1994 Woodworkers Enterprise, Seattle
1996 Western Ave. Woodworkers, Seattle
1996 - 2001 Dozent für Pratt Fine Arts, Seattle
1998 Arbeiten an den ersten Stuhl Unikate
2001 Umzug nach Altrip
2001 - ...Dozent für DICK
2004 Eröffnung Atelier und Galerie Peter Hook in Weinheim

 

 

In the village of Altrip Germany, where I grew up, stands the wood shop my father built, right next to my family house. My father died young, and left the shop for my mother to manage.

As a child I was often in the shop: I loved the times when larch or pine was fresh cut and the smell would fill the room -- it would make you want to take deep breaths of it. I also enjoyed seeing the workers work together. Entering the shop had something special; this was a fun but serious place, big things would be made here. You could never guess what it was they were working on until the day of the "glue-up", when all the pieces would come to life and anything could appear in front of you: a heavy, solid oak door, or an armoire, a dresser. It seemed there was nothing those clever people couldn't figure out how to build.

By the time I finished high school, both of my older brothers became established woodworkers. My oldest brother then took over the shop. At the age of 16 I started a one year intensive woodworking program in Schwetzingen near Heidelberg, followed by two and a half years of apprenticeship under the supervision of my oldest brother.

After graduating I worked for two more years with my brother. I also worked in the theater, building stage sets. During my free time I worked on my sculptures, paintings, music, and films. In 1990 my wife and I moved to Berlin.

It was not until 1991 when my wife an I decided to stay in America from our visit. This was the first time for me to see how woodworkers share a space and machines, information would be passed on, tricks and knowledge would be in constant exchange, if work ran low for a worker, one having better days would pass an extra job on. There seemed to be a sense of community. In 1994 I opened my own business in a shared space. In 1996 I became Co-owner of Western Avenue Woodworkers. In addition, I helped establish the woodworking program for Pratt Fine Arts Center in Seattle teaching Introduction to Woodworking, Traditional Woodworking and Sculpture.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Altrip, einem kleinen Dorf am Rhein, bin ich aufgewachsen.
Neben unserem Familienhaus steht die Schreinerei die mein Vater aufgebaut hat.
Er starb leider recht jung und hinterliess der Familie das Anwesen.

Meine Kindheit ist eng mit der Schreinerei verbunden. Am liebsten mochte ich die Tage an denen Lärche oder Kiefer frisch geschnitten wurde. Der Duft des Harzes weckte in mir den Wunsch, tief durchzuatmen.

Die Werkstatt zu betreten, war etwas Besonderes.
Hier wurde zwar viel gelacht und Spass gemacht, aber es war auch ein sehr ernsthafter Ort.
Es war nicht zu erraten, an was die Gesellen gerade arbeiteten, bis zu dem Tage an dem die grosse Verleimung anstand.
Jetzt konnte alles aus diesen Einzelteilen vor deinen Augen erscheinen - eine Eichentür, eine Kommode, ein Sekretär. Es schien als gäbe es nichts auf dieser Welt was diese klugen Köpfe nicht herausfinden und auch bauen könnten.

Nach meinem Schulabschluss ging ich in die bekannte Handelsschule in Schwetzingen, in der Nähe von Heidelberg. Dort lernte ich den ersten Umgang mit Werkzeug und Material ausserhalb unserer Schreinerei.
Anschlie§end ging ich bei meinem ältesten Bruder in die Lehre. Nach meiner Gesellenprüfung arbeitete ich für weitere zwei Jahre mit ihm zusammen. Danach wechselte ich zum Theater, war im Kulissenbau sowie als Regieassistent tätig.

In der Freizeit arbeitete ich an meinen Skulpturen, Bildern, Filmen wie auch an meiner Musik. 1990 zogen meine Frau und ich nach Berlin. Bei einem Besuch in den Vereinigten Staaten, im Jahre 1991 entschieden meine Frau und ich, in Seattle ansässig zu werden.

Die Begegnung mit den dort beheimateten Schreinern war faszinierend. Bei den Handwerker/innen schien es eine gegenseitige Unterstützung, eine innere Gemeinschaft zu geben, in deren Mittelpunkt der lebhafte, gegenseitige Austausch all ihres Wissens stand. Waren die Zeiten einmal etwas schlechter für den einen, gab es immer eine Kollegen/in, der die mit Aufträgen weiterhalf.

1994 eröffnete ich mein eigenes Geschäft in der "Woodworkers Enterprise" einer Kooperative.
1996 wurde ich Mitinhaber der Western Ave Woodworkers.
1996 startete ich gemeinsam mit zwei Partnern Holzkurse für das Pratt Fine Arts Center in Seattle.
Ich leitete Kurse zu den Themen: "Einleitung zur Herstellung von Möbeln" sowie "Traditionelle Holzbearbeitung" und "Skulpturen".

2001 Umzug nach Deutschland.
Seit 2004 befindet sich das Atelier und die Galerie in der Weinheimer Altstadt.

Kurse leite ich bei der Firma DICK zu den Themen: Bentbox, Biegebank und Stuhlbau.